VERBRAUCHERINSOLVENZ

Ich stecke in der Schuldenfalle. Was kann ich tun?

Unsere Mandanten befinden sich meist in verzwickten Situationen. Ein finanzieller Engpass hat dazu geführt, dass sich immer mehr Schulden, Rechnungen und Mahnungen anhäufen. Etliche Schuldner öffnen dann schon gar nicht mehr ihre Briefe.Indem Sie sich über die Thematik der Schuldenberatung oder Insolvenz informieren, haben Sie den ersten Schritt aus der Schuldenfalle schon gemacht! Es ist unerlässlich, fachkundige Hilfe und Unterstützung bei Ihrer Entschuldung zu beziehen.Wir übernehmen für unsere Mandanten die gesamte Kommunikation mit den Gläubigern. Denn aus unserer langjähriger Erfahrung wissen wir, dass die zahlreichen Kontaktversuche und Erinnerungsschreiben der Gläubiger sehr kräftezehrend sind. Diese Last möchten wir so bald wie möglich von Ihnen nehmen.Nur Anwälte dürfen rechtlich beraten. In allen Phasen Ihrer Entschuldung können wir Ihnen aufgrund unserer Profession Rechtssicherheit bieten. Sollten Sie sich für ein Privatinsolvenzverfahren entscheiden, können wir sicherstellen, dass Sie den hohen bürokratischen Anforderungen rechtlich einwandfrei begegnen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um Verbraucherinsolvenz anzumelden?

Jeder, der nicht selbstständig tätig ist, kann eine Verbraucherinsolvenz anmelden. Demnach betrifft das Verbraucherinsolvenzverfahren alle sog. Verbraucher. Von den Vorteilen des Privatinsolvenzverfahrens können Sie aber auch profitieren, wenn Sie selbstständig tätig waren oder sind. Dafür müssen allerdings folgende 3 Bedingungen erfüllt sein:
  • Sie haben weniger als 20 Gläubiger.
  • Sie haben keine Schulden aus Arbeitsverhältnissen.
  • Ihre selbstständige Tätigkeit ist vor Eröffnung des Verfahrens beendet.
Treffen diese Bedingungen nicht auf Sie zu, können Sie das Regelinsolvenzverfahren für Unternehmensinhaber nutzen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob für Sie ein Insolvenzverfahren für Verbraucher oder Unternehmer infrage kommt, nehme Sie gerne mit uns Kontakt auf. Kontaktieren Sie uns hierzu kostenfrei im Rahmen einer telefonischen Erstberatung.

Wie melde ich Verbraucherinsolvenz an?

Einreichung des Antrags bei Gericht

Für die Beantragung der Privatinsolvenz reichen wir für Sie beim zuständigen Insolvenzgericht den Antrag ein. Unabdingbar für einen erfolgreichen Insolvenzantrag ist eine vollständige Auflistung all Ihrer Gläubiger samt der jeweiligen Forderungen. Doch lassen Sie sich davon nicht einschüchtern! Mit Ihrer Hilfe erstellen wir zuerst eine Übersicht der Ihnen bekannten Gläubiger. Darauffolgend überprüfen wir mithilfe von Anfragen bei Schuldnerverzeichnissen, der ICD und der SCHUFA die uns vorliegenden Angaben. Zusätzlich schreiben wir jeden einzelnen Gläubiger an. So können wir sicherstellen, alle notwendigen und korrekten Angaben zu erhalten. Wir übernehmen dabei den kompletten Briefwechsel für Sie. Hierdurch können wir Ihnen die Sorgen vor den sog. ´vergessenen Gläubigern´ nehmen, die eine Entschuldung gefährden können.

Außergerichtlicher Einigungsversuch

Für einen aussichtsreichen Insolvenzantrag ist darüber hinaus eine Bescheinigung über einen erfolgslosen außergerichtlichen Einigungsversuch nach Paragraph 305 InsO nötig. Wir nehmen für Sie sowohl den Einigungsversuch als auch die Ausstellung der Bescheinigung vor. Als anerkannte Stelle haben wir die Ermächtigung, Ihnen diese Bescheinigung auszustellen ohne das zusätzliche Wartezeiten für unsere Mandanten entstehen.

Wie läuft ein Privatinsolvenzverfahren ab?

Nach der oben beschriebenen Antragsstellung, die wir für Sie vornehmen, überprüft das Gericht abermals, ob eine gütliche Einigung mit den Gläubigern wahrscheinlich ist. Hiernach eröffnet das Gericht das Verbraucherinsolvenzverfahren.Sie erhalten, sowie das Privatinsolvenzverfahren eröffnet wurde, hierüber einen Gerichtsbeschluss. Dies hat zum Vorteil, dass Ihre Gläubiger Ihnen dann nichts mehr anhaben können. Wenn Gläubiger Ihnen in einem letzten Versuch Vollstreckungsbescheide zustellen, können Sie diese jetzt einfach außer Acht lassen. Auch auf Kontaktversuche anderer Arten brauchen Sie nicht mehr reagieren. Denn sobald das Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet wurde sind Sie vor den Gläubigern geschützt.Jetzt beginnt Wohlverhaltensperiode. Während des Verbraucherinsolvenzverfahrens wird Ihnen ein Insolvenzverwalter zur Seite gestellt. Gegenüber diesem haben Sie einige Verpflichtungen, die leicht zu erfüllen sind. So müssen Sie beispielsweise Auskunft über Ihre Arbeitsstelle und Ihren Wohnort geben.Am Schluss der Wohlverhaltensperiode steht die sogenannte Restschuldbefreiung. Diese ist das eigentliche Ziel jeder Privatinsolvenz, da Sie mit Erhalt der Restschuldbefreiung schuldenfrei sind!

Wie lange dauert das Privatinsolvenzverfahren?

Um für das Privatinsolvenzverfahren einen Zeitplan erstellen zu können, muss erstmal festgelegt werden, in welchem Zeitraum die Eröffnung des Verbraucherinsolvenzantrages erfolgen soll. Bei uns beträgt diese in aller Regel zwischen fünf bis acht Wochen. Mithilfe eines Rechtsanwalts kommen Sie so bedeutend schneller an Ihr Ziel. Bei einer öffentlichen Schuldnerberatung kann alleine die Wartezeit auf den Erstberatungstermin bei gut sechs Monaten liegen. Diese können wir umgehen und Sie zeitnah zu Ihren Möglichkeiten beraten.Seit der Reform im Jahr 2014 kann das Privatinsolvenzverfahren an sich unterschiedlich lang andauern.Falls Sie 35% der Schuldensumme zurückzahlen und obendrein die Verfahrenskosten tragen, verkürzt sich Ihre Wohlverhaltensperiode auf 3 Jahre. Sofern Sie lediglich die Verfahrenskosten zahlen, profitieren Sie von einem verkürzten Verfahren von fünf Jahren. Sofern Sie keine Zahlungen leisten können, wird Ihnen weiterhin das Verfahren von sechs Jahren geboten.

Nutzen Sie die kostenlose Erstberatung

Erwartungsgemäß ist jeder Fall anders und hängt von den individuellen Umständen ab. Nutzen Sie daher unsere kostenfreie telefonische Erstberatung. Sie können uns Ihre Situation schildern und unverbindlich von unserer fachlichen Beratung profitieren.